Freitag, 31. August 2007

My dear friends

Finally I approached my last week here in Singapore. During that time I meet a lot of great friends and this post is addressed to them. That's why I'm writing my last posts in english. In March I had no idea that you can experience so much in 6 month. Most of our journey we had great conversations from people all over the world (except the fucking taxi driver in Thailand and Indonesia ;-)
Now I will return to Germany after six month of working and traveling with an empty wallet but with memories you can't pay with money.

Montag, 27. August 2007

Bebot, bebot... Philippino!!!

Philippinen

Zum Abschluß unseres gemeinsamen Urlaubs und nach den Anstrengungen in Bangkok, der Rückreise sollten die letzten 10 Tage in den Philippinen einfach mal zum entspannen dienen. Allerdings nur faul am Strand liegen kann man dann machen wenn man zum Heiraten auf die Phillis geht und mindestens 65 Jahre alt ist.
So began unsere Reise in Mactan, einer Insel im zentralen Süden des Landes.
Angekommen um kurz nach 4 Uhr morgens haben wir zum Glück uns einen Pick-up Service vom Resort gebucht. Obwohl mein Name auf seinem Schild falsch geschrieben war, hatte ich mehr vertrauen als meine Mitreisenden, dass er uns auch wirklich ins richtige Resort fahren würde. Die Straße wurde immer unwegbarer, und nach der letzten Abzweigung fuhren wir durch sehr arme Viertel hindurch und die Straße war eigentlich nichts mehr als ein großes Schlagloch.
Der nächste Morgen tauchte unser neues Umfeld allerdings in ein schöneres Licht. Das einfache rustikale Resort hatte direkten Zugang zum Meer. Das Frühstück mit rießen Pfannkuchen und Blick auf das kristallklare Wasser ließen uns die etwas ruppige Anfahrt schnell wieder vergessen. Nach etlichen Schnorchelgängen und sehr leckerem Essen sind wir nach einer weiteren Nacht weiter nach Bohol mit der Fähre gefahren. Diese Unterkunft war eigentlich sauber, freundlich und ordentlich, aber die Karaoke-Bar direkt unter uns und der Philippino, der die ganze Nacht hindurch FALSCH gesungen hat, haben echt massiv genervt.
Am nächsten Tag gings ja dann auch zum Glück weiter zum Panglao Beach im Süden von Bohol.
Einer der schönsten Flecken die wir hier gesehen haben. Freie Delfine, Paradis-Insel, die Mädels Dorrey & Mouri, die Band und mein Tauchgang lassen mich diese Tage in schöner Erinnerung.
Nicht vergessen darf ich natürlich unseren Tagesausflug zu den Tarpieren und den chocolate hills. Auch wenn mir die kleinen nachtaktiven Affen, die Tagsüber von den ganzen Touris belagert werden, leid getan haben, freute ich mich endlich auf einem der Hügel zu stehen und die einzigartige Aussicht zu genießen.
Der Abschied fiel hier nicht einfach. Aber welcher Abschied ist schon einfach, auch wenn mir das ganze Abschied nehmen zur Zeit echt aufs Gemüt schlägt, vor allem von meinen Freunden hier in Singapore, geht es nur vorwärts wenn man loslassen kann.
Auf der nächsten Insel verbrachten wir zwei weitere Tage. Dumaguette wäre eigentlich eine super nette Stadt, wenn... sie nicht so fürchterlich stinken würde.
Gemeinsam mit einem Amerikaner sind wir für einige Stunden zu zwei Bergseen gefahren.
Unsere Vorletzte Unterkunft befand sich im Süden von Cebu. Hier in Cebu/Moalboal ist alles action/abendteuer, dank planet-action. Diese Organisation veranstaltet survival und action Touren quer durch Cebu und Negros.
Unsere Action began schon bei der Überfahrt, als aus dem Getriebe ein fauchen und krachen zu hören war und das "Pumpboat" mit letzter Kraft noch das Ufer erreicht hat. Die anschließende Busfahrt haben wir dann glücklicherweise auch Überlebt und alle waren eigentlich gottfroh, als wir abends in einer wirklich schönen Hütte mit fließendem Wasser Duschen konnten und erstmal wieder ein paar Tage an einem Platz sein können.

Action Jochen & Planet crazy

Tags darauf beschlossen wir uns mal vom reinen passiven Urlaub zu lösen und haben Mountainbikes und eine DinA6 Karte ausgeliehen. In brütender Hitze und nicht zu vernachlässigender Steigung erreichten wir nach 3-4Std. das ende des Wegs und einen Marktplatz. Naja Marktplatz ist etwas übertrieben, er bestand lediglich aus ein paar Hütten aus Holz, Wellblech, einem Fernseher und einer HiFi Anlage. Jetzt began echtes Offroad quer durch die Landschaft. Die Aussicht auf die Reisfelder und das Bad in dem Quellbecken waren die Mühen wert. Das ist auf jeden Fall mal meine Meinung ;-)
Die Abfahrt war super auch wenn unsere Mädels an den Handgelenken leiden mussten. Allerdings wollten sie ja nicht auf mich hören, "Gewicht nach hinten verlagern!!!"

Am nächsten Tag gings mit Planet-Action zum River climben. Eine einmalige schöne Landschaft erstreckte sich vor uns. Erst noch neben dem Fluss und dann mitten im Fluss ging unsere Action-Tour kleinere Wasserfälle hinauf, durch Felstunnels, mit Lianen über den Fluss und zur Krönung auch ein paar Meter freien Fall nach unten. Gemeinsam mit den beiden Guides, einer Familie aus Deutschland und einer Amerikanerin haben wir uns der Planet-Action action gestellt.
Einem unserer Guides bin ich auf einen Felsvorsprung gefolgt und aus einer Höhe von ca. 8 Metern in den Fluss gesprungen. Unlustigerweise war das Wasser an der Stelle nicht sonderlich tief. Zum Glück bin ich nur mit dem Ellbogen an dem Fels unter Wasser entlang gestreift, und nicht mit dem Kopf, sonst wär warscheinlich ein bischen mehr kabuhd.

Am selben Abend sind wir abends in eine Disco gegangen. Die Musik war etwas gewöhnungsbedürftig, die Lieder wurden nur 20 Sekunden angespielt und dann schon wieder gewechselt. Ein paar Cocktails und die richtigen Leute und zappeln macht trotzdem Spaß.
Mit unseren Guides und Sandra (der Amerikanierin) hatten wir dann noch einen echt Lustigen abend. Mit Sandra bin ich am nächsten und letzten Morgen in Moalboal noch einmal zum Tauchen gegangen. Und ich hab sie gesehen...

Riesen Schildkröten!!!!!!!!

Die Ströhmung war sehr stark und so sind wir Händchen-haltend die letzten Minuten getaucht, bis bei Sandra die Druckanzeige ziemlich direkt über der Null stand.

Den letzten Tag haben wir dann noch einmals in Mactan, unserem Ausgangsort, verbracht. Am morgen sind wir noch ne Runde Jet-ski gefahren.

Für mich waren die Philis einer der krasseren aber doch schönsten Urlaubstage hier. Spätestens mit 65 jahren werd ich nochmal vorbei schauen ;-)

Bis in 3 Wochen wieder zurück in Deutschland.

Mittwoch, 22. August 2007

Bangkok oder wie man in der Großstadt überlebt

Wie man am besten in Bangkok überlebt, mit all dem Schmutz, dem Laster, der Armut und der Gegensätze hat uns ein kleiner Junge auf einer Verkehrsinsel gezeigt. Man zieht sich einfach nen Plastiksack auf den Kopf und schnüffelt an irgendwelchen Lösungsmitteln bis man diese Stadt schön geschnüffelt hat.
Etwas verwöhnt von meinem letzten Aufenthalt in Thailand/ Phuket war ich erst ziemlich entäuscht von dieser rießigen Stadt, die einfach laut, hektisch und nur auf Profit aus ist. Jedoch ganz so negativ darf ich unseren Aufenthalt nicht beschreiben. Wir haben neben Taxi-fahrern die uns den 3 fachen Preis abverlangen wollten auch sehr hilfsbereite Menschen getroffen. Als wir am ersten morgen von unserem Hotel aus Zugtickets bestellen wollten, gab uns ein freundlicher Thai den Hinweis das wir am Bahnhof die Tickets viel günstiger bekommen würden und er uns auch dort hinfahren könnte. Gesagt getan began unsere Reise in Bangkok. Es gibt zwei Dinge die man hier ständig sieht, irgendwelche Buddha Statuen und Bilder eines alten Manns mit gelbem Umhang. Es gibt kaum eine Straße, in der nicht irgendwo ein Bild, eine Statue oder ein Banner, des Königs steht.

Bewaffnet mit einem Reiseführer aus der NYP-library sind wir dann die Sehenswürdigkeit abklappern gegangen. Spätestens bei unserer Bootsfahrt stellte sich heraus, das unser Reiseführer gar nix kann.
Nach einem Irrweg entlang des Flusses sind wir dann am Ende an einem verlassenen Anlegesteg angekommen, an dem wir von vier blutrünstigen Bestien (mögliche Überzeichnung des Autors möglich) beinahe angefallen worden wären. Aber der 2. hilfsbereite Bangkokianer hat, nachdem wir ihm mit Händen und Füßen erklärt haben, dass wir Boot fahren wollten einfach mal losgepfiffen und ein vorbeifahrendes Boot mit einem typisch thailändischen Pärchen (er Schwede sie Thailady) angehalten. Auf der Bootsfahrt, haben wir jede Menge Elendsviertel gesehen. Phia hat einen "Plastikhund"(Hundeleiche) am Ufer entdeckt und am Ufer war ein rießiger Waran mit Fischfang beschäftigt. Alles in allem ein perfekter Tag um einen Ausgewachsenen Kulturschock zu bekommen.
Nachdem wir dann abends etwas erschöpft und hungrig zurück ins Hotel angekommen sind erlebten wir unsere zweite Überraschung. Wir bekamen unsere Schlüssel erst nicht. Die Begründung der Thekenchefin, war das sie die Bestätigungs-email von uns noch nicht erhalten hatte, die wir für sie von zu Hause hätten mitbringen sollen. 5min. Streitgespräch und meine super Laune haben sie dann doch veranlasst mir die Schlüssel auszuhändigen.
Natürlich muss man min. einmal in seinem Leben in Bangkok Tuk-Tuk fahren. Ein Tuk-Tuk stinkt wie ein Trabi, fährt wie ein Rasenmäher und ist so bequem wie ein Nagelbrett. Diese meist selbst zusammengebastelten "Blecheimer" sind eigentlich schon eine attraktion in Bangkok.
Wir haben dann auch einen ganz freundlichen Fahrer entdeckt, der uns versprochen hat min. 2 Statuen zu zeigen, nur zu einem Shoppingstand zu fahren und uns anschließend wieder heimzufahren. Die Fahrer machen ihr Geld nicht mit dem Preis den man erst verhandelt, sondern mit den Geschäftern mit denen sie kooperieren. Deswegen bekommt man eigentlich kein einziges Tuk-Tuk das wirklich dort hinfährt wohin man will, sondern immer erst zum nächsten Vertragspartner Shop. Dort muss man sich dann 5min. einen Anzug, Jacke oder Hemden aufschwätzen lassen bis es dann wieder weitergeht und der Fahrer seine Provision bekommt. Naja einmal wollten wir das einfach mal erleben und haben vereinbart, nur zu einem Shop zu fahren. Doch als wir dann zurück ins Hotel wollten, war er der Meinung das wir bestimmt noch etwas kaufen müssten und zum nächsten Shop wollten. Das haben wir dann nicht eingesehen und standen dann kurze Zeit später ohne Tuk-Tuk und ohne einen Pfennig zu zahlen alleine irgendwo in Bangkok!
Neben dem Rotlichtmilieu sind die Märkte eine der wichtigsten Touriattraktionen der Stadt. Zu meiner Schande kann ich über ersteres leider gar nix berichten, aber die Märkte waren toll. Hier bekommt man neben Schuhen, Handy und gefälschten CD einfach alles. Am Boden wurden Stoßdämpfer alte Wasserhähne, Autolenkräder und Hundebabys verkauft.
Nach 2 Tagen wollten wir dann aber auch ein bischen raus. Aus diesem Grund sind wir nach Ayutthaya gefahren. Die Stadt bzw. Ruine im Süden von Bangkok, war früher einmal Hauptstadt von Thailand. Heute ist sie aber eigentlich nur noch ein kleines Nest mit wenigen Menschen und unzähligen Ruinen. Auch wenn es hier nicht wirklich viel zu sehen gab, die Zugfahrt über 60km kostete gerade einmal 15 Peso(0,25Cent).
Am letzten Tag auf dem Bahnhof haben wir bemerkt, dass wir eigentlich recht viel gesehen haben, allerdings wir bislang noch keine Thaimassage erhalten haben. Zum Glück hab ich dann im Bahnhof im Cafe noch eine Spontanmassage erhalten und alle waren glücklich.

Thailand Malaysia und die Philis

Hi liebe Freunde.

Nach langer Schreibpause meld ich mich nach meiner längsten Reise mal in Singapur zurück.

Am 1. August sind meine Schwester, Dirk und Evi mich in Singapur besuchen gekommen.
Für mich hat das folgendes bedeutet. Erstens, ich konnte mich zwischen Frühstückspause und Mittagessen und zwischen 3 Uhr Kaffee und Abendessen im Labor mit Reiseplanung beschäftigen. Herausgekommen ist eine recht ambitionierte Reiseroute quer durch Asien. Zweitens meine Wohnung wurde zwischenzeitlich zu einem Matrazenlager umfunktioniert.
Also am 1. August bin ich angekommen und am 2. gleich los nach Bangkok. Nach 3 Tagen weitere 1100km mit dem Zug nach Penang (Malaysia) ein paar Freunde treffen und am nächsten Tag mit dem Flieger wieder zurück nach Singapur. Das war schon ein bischen stressig, aber wir sind ja nicht zum Spaß hier ;-)