Zum Abschluß unseres gemeinsamen Urlaubs und nach den Anstrengungen in Bangkok, der Rückreise sollten die letzten 10 Tage in den Philippinen einfach mal zum entspannen dienen. Allerdings nur faul am Strand liegen kann man dann machen wenn man zum Heiraten auf die Phillis geht und mindestens 65 Jahre alt ist.
So began unsere Reise in Mactan, einer Insel im zentralen Süden des Landes.
Angekommen um kurz nach 4 Uhr morgens haben wir zum Glück uns einen Pick-up Service vom Resort gebucht. Obwohl mein Name auf seinem Schild falsch geschrieben war, hatte ich mehr vertrauen als meine Mitreisenden, dass er uns auch wirklich ins richtige Resort fahren würde. Die Straße wurde immer unwegbarer, und nach der letzten Abzweigung fuhren wir durch sehr arme Viertel hindurch und die Straße war eigentlich nichts mehr als ein großes Schlagloch.
Der nächste Morgen tauchte unser neues Umfeld allerdings in ein schöneres Licht. Das einfache rustikale Resort hatte direkten Zugang zum Meer. Das Frühstück mit rießen Pfannkuchen und Blick auf das kristallklare Wasser ließen uns die etwas ruppige Anfahrt schnell wieder vergessen. Nach etlichen Schnorchelgängen und sehr leckerem Essen sind wir nach einer weiteren Nacht weiter nach Bohol mit der Fähre gefahren. Diese Unterkunft war eigentlich sauber, freundlich und ordentlich, aber die Karaoke-Bar direkt unter uns und der Philippino, der die ganze Nacht hindurch FALSCH gesungen hat, haben echt massiv genervt.
Am nächsten Tag gings ja dann auch zum Glück weiter zum Panglao Beach im Süden von Bohol.
Einer der schönsten Flecken die wir hier gesehen haben. Freie Delfine, Paradis-Insel, die Mädels Dorrey & Mouri, die Band und mein Tauchgang lassen mich diese Tage in schöner Erinnerung.
Nicht vergessen darf ich natürlich unseren Tagesausflug zu den Tarpieren und den chocolate hills. Auch wenn mir die kleinen nachtaktiven Affen, die Tagsüber von den ganzen Touris belagert werden, leid getan haben, freute ich mich endlich auf einem der Hügel zu stehen und die einzigartige Aussicht zu genießen.
Der Abschied fiel hier nicht einfach. Aber welcher Abschied ist schon einfach, auch wenn mir das ganze Abschied nehmen zur Zeit echt aufs Gemüt schlägt, vor allem von meinen Freunden hier in Singapore, geht es nur vorwärts wenn man loslassen kann.
Auf der nächsten Insel verbrachten wir zwei weitere Tage. Dumaguette wäre eigentlich eine super nette Stadt, wenn... sie nicht so fürchterlich stinken würde.
Gemeinsam mit einem Amerikaner sind wir für einige Stunden zu zwei Bergseen gefahren.
Unsere Vorletzte Unterkunft befand sich im Süden von Cebu. Hier in Cebu/Moalboal ist alles action/abendteuer, dank planet-action. Diese Organisation veranstaltet survival und action Touren quer durch Cebu und Negros.
Unsere Action began schon bei der Überfahrt, als aus dem Getriebe ein fauchen und krachen zu hören war und das "Pumpboat" mit letzter Kraft noch das Ufer erreicht hat. Die anschließende Busfahrt haben wir dann glücklicherweise auch Überlebt und alle waren eigentlich gottfroh, als wir abends in einer wirklich schönen Hütte mit fließendem Wasser Duschen konnten und erstmal wieder ein paar Tage an einem Platz sein können.